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+ Ich und Du im
Hier und Jetzt +

Date: 07 Dec 2000 12:48 GMT
From: nevuor@t-online.de
Subject: Re: + Deadline +

lieber gilbert,
alles sehr schön! echt nit schlecht.
nur die email-adressen scheinen bei danke... nicht zu stimmen!

bin sehr gespannt auf weiteres lesen!
rouven.
Lieber Rouven,
die email adressen von denen, die mir nicht gesagt haben, daß ich sie veröffentlichen darf, liegen bei mir. mails an diese werde ich über neeneenee weiterleiten.
Gilbert
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Date: Thu, 07 Dec 2000 07:01:48 -0800
Subject: Re: + Deadline +
From: Jim Coudal jcoudal@coudal.com

Looks great! Since the individual pieces are contained in a java window I can not selct the text to translate it. Could you send me all essays in a text file so I can translate to english?

cheers, jim


Schaut groß! Da die einzelnen Stücke in einem Javawindow enthalten werden, kann ich nicht selct der Text, es übersetzen. Konnten Sie mir alle Versuche in einer Textdatei schicken, also kann ich zu Englisch übersetzen? Beifall, jim

Dear Jim,
I will.
Gilbert
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Date: Thu, 07 Dec 2000 15:38:04 +0100
From: Thomas Meifert thomas.meifert@virtualheaven.de
Subject: also...

...ich finde, wenn man die texte so liest, ergibt sich ein gesamtbild, das die stimmung, wie sie so im allgemeinen in privat-, büro- und strassendeutschland herrscht, wiedergibt. ich finde das sehr faszinierend, dass sich aus der umsetzung deiner idee etwas entwickelt hat, was atmet und sich ausdehnt. meine vorstellung war erst, dass man die texte einzeln liest und dann wieder so nach hause geht wie man gekommen ist. ist aber eher wie im wörterbuch, wenn man nicht hinguckt. fehlen die zwei anstandstanten auf dem o, verschieben sich die laute infam, kommt wortwucher raus. wörterbuch, worterbuch, wortbucher, wortwucher.
übrigens arbeite ich hier bei vh im vertrieb, lese aber weder werben+verkaufen, noch salesprofi, supergeile realsatire das letztere. habe gerade, um nicht vollends zu verdummen, fernstudium begonnen, deutsche literatur und geschichte. mein sohn ist ein jahr alt, ich bin 70er jahrgang und liege in scherben, multipler studienabbrecher (philosophie/ angl./ kuwi/ versuch, schauspiel an der ernst busch zu machen/ jura dt. + frz. in potsdam) und neubeginner. naja, durch meinen sohn und meine freundin macht aber alles sinn. es wird wohl 2001 sein, in dem ich endlich systematisch am buch schreiben werde.
bis dann
thom

Lieber Thom,
schön, daß du gleich so Bezug nimmst und dann so positiv. Ich habe mir überlegt, alles was dazu eintrifft als mailpile zusammenzustellen.
Mal sehen, ob ich heute noch Nerven dazu habe.
Wie nennt sich eigentlich dein Job bei VH?Alles Gute,
Gilbert
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Date: Thu, 7 Dec 2000 17:02:59 +0100 (MET)
From: Thomas G.
Subject: Re: + Deadline +


Hallo Gilbert,
schönes Design. Gefällt mir.
Was hast Du denn gegen meinen Prolog, dass Du ihn so
extrapositionieren musstest? So, wie Du ihn ankündigst,
werden ihn sowieso alle lesen... :-)
Darf ich Dich um eine kleine Nachedition bitten?:
Weil Du meine Figure nicht als Figure dargestellt
hast, ist der Satz:
> Fig. 1. Langeweilevermeidungsmechanismus ...
sinnlos geworden. Könntest Du ihn rausnehmen? So
kommt das dann auch ganz gut, find' ich.
Das Fenster ist recht klein. Deshalb rutscht immer ein
Stück Text zwischen die zitatangebenden Symbole.
Kannst Du das noch ändern, indem
Du ein paar mehr davon einfügst und die Zeilen öfter
umbrichst? Das wäre schön.
Viele Grüße und vielen Dank für die Veröffentlichung.
Thomas.
lieber Thomas,
danke erstmal für deine mail. Und überhaupt...
Ja - der Prolog war so schmeichelnd, daß ich mir überlegt hatte, wie mach ich das, daß alle ihn lesen?. Dann bin ich auf diese Negativwerbung gekommen...
Aber insgesamt war dein Text einfach der umfangreichste, so daß ich was auslagern wollte. Meine Erfahrungen nämlich: keine mag viel am Bildschirm lesen.
Jetzt zu deinen Bitte: es war echt der letzte Text (zeitlich) der eintraf und ich hatte weder Zeit noch Nerv, mich adäquat damit zu befassen. Ich werde mir das alles nopchmal ansehen und versuchen, ales zu optimieren.
Eine Sache nur: von Nietzsche verstehe ich gar nichts. Ich finde den doof!
Alles Gute und ... Geduld,
Gilbert
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Date: Thu, 07 Dec 2000 23:25:38 +0100
From: Constanze
Subject: Re: + Deadline +

HI Gilbert,
ich hab heute mal ein bisschen durchgezappt; sieht ja echt ober-spitze
aus !!!
Ich konntee es nur mit dem Internet Explorer angucken, Netscape hat mal
wieder versagt :-)

Constanzen :-)
Liebe Constanze,
was immer du tust, tu es mit dem Internetexplorer - Netscape ist sooo scheiße!
Gilbert.
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Hey Rouven,
mensch, das muß ja üble Arbeit gekostet haben. Ich hatte jetzt erstmal Zeit, mir das alles anzuhören - Respekt! Was da alles so durchmischt ist... und doch in einer Linie.
Die drei Freunde habe ich erst im Sommer diesen Jahres kennengelernt. Du kommst also aus dem Westen... hier hat man als Kind ja eher Pitiplatsch oder sowas gehört.
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Date: Fri, 08 Dec 2000 10:17:53 +0100
From: Thomas Meifert <thomas.meifert@virtualheaven.de>
Subject: Re: + deadline + online +

schön, daß du gleich so Bezug nimmst und dann so positiv. Ich habe mir überlegt, alles was dazu eintrifft als mailpile zusammenzustellen. Mal sehen, ob ich heute noch Nerven dazu habe.
gibts da schon mehr feedback? - www.kolumnen.de - Der alltägliche Wahnsinn -
sag mal, du bist ja ein richtig produktiver mensch. und wir sehen nach unten gefällt mir sehr, wachschutz und gerhardts groupies. ist das mittlerweile echt so schlimm? ich weiss noch, dass mich sein eros des lehrenden immer ein wenig gestört hat und seine brille mit goldrand. mensch und macht und kants kritik der praktischen vernunft hatte ich bei ihm, so vor sieben jahren. ist horst wessel eigentlich immer noch da? den haben wir immer schnaps genannt.
schalom
thom
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Date: Fri, 08 Dec 2000 10:36:15 +0100
Subject: Doofer Nietzche

Hallo Gilbert.
Das ist sehr vernünftig, Nietzsche doof zu finden!

Wenn es Dich stört, daß ich Dir da eine Kennerschaft
untergejubelt habe, erlaube ich Dir feierlich, dort
den Namen Nietzsches durch den Deines Lieblingsphilosophen
zu ersetzen.
Mit der Nachedition lass Dir ruhig Zeit. Ich bin selbst
schon Herausgeber gewesen und kenne den Streß mit unzufiedenen
Autoren gut. Nur: mach es. Ich finde den Text so wirklich etwas
schwer zu lesen. Die Zitate gehören alle zusammengerückt usw.
Hab ich ja schon geschr.
Ach übrigens. Könntest Du den Link zu meiner RKK-Seite
noch aktivieren? Vielleicht wollen ja ein paar der Ich-
und-Du-im-Hier-und-Jetzler abonnieren... : Ich schreibe
die Dinger nämlich wirklich.
Gruß
Thomas.
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Date: Fri, 08 Dec 2000 11:22:33 +0100
From: Carsten Fischbach
Subject: Grüße!

High Gilbert,
sehr schön geworden, die IDHJ-Seite, prima Sache das. Mich erstaunt ja,
daß alle, die ich gelesen habe, mehr oder minder 1:1 aus ihrem Leben
berichten, ich auch irgendwie - von den anderen Autoren hatte ich mehr
... fiktschn ... erwartet.
Viele Grüße von


Carsten dem <°((( ~~<
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To: gilbert dietrich literatur@neeneenee.de
Date: Fri, 8 Dec 2000 15:06:41 +0000
Subject: Schön

Lieber Gilbert,
die Seite ist ja sehr schön geworden, sehr ansprechend mit den Fotos,
die sich aufblasen... und interessant, wie anders und wie gleich
manches zu dem Thema ist.
Ich lese es immer stückchenweise.
Bin gerade wieder zurück in Berlin, die Umstellung fällt immer etwas
schwer, du weißt ja, mit der Seele und dem HIERsein.
Wie sieht es mit einem Treffen aus? Vielleicht nächsten Mittwoch zu
den Surfpoeten...
Liebe Grüße von Clair.

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Date: Sun, 10 Dec 2000 22:29:56 +0100
From: Carsten Fischbach
To: gilbert dietrich literatur@neeneenee.de
Subject: Re: Litortur?

Ooooooh, Gilbert ....
Du hast meine unbedachte Äußerung wegen der Literatur viel zu ernst genommen.
Das ist wahrscheinlich so'ne Art Berufskrankheit bei dir, was?
War doch nur'n Scherz, Mönsch!
Cherz, Cherz!
Ich dachte mir schon, daß innerhalb von schnell dahingeschriebenen 13 Zeilen
nicht gleich Weltliteratur entsteht. Außerdem wird man auf Deiner Seite schon
mit den Worten "This is not Literature, oder?" empfangen.
Darf ich nächstes Mal trotzdem wieder mitmachen?
Mich erstaunt übrigens, wie homogen die meisten der Beiträge sind, inhaltlich
und auch stilistisch. Hätte ich vorher nicht gedacht. Lauter kleine
Reportagen. Liegt wahrscheinlich daran, daß Du hauptsächlich Deine Freunde
gefragt hast.
Erstmal viele Grüße von


Carsten dem <°((( ~~<

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Date: Mon, 11 Dec 2000 17:25:55 +0100
Subject: reaktion
From: Rouven
To: gilbert dietrich literatur@neeneenee.de

es freut mich deine reaktion. ja es war ein sehr durchmischtes projekt von
mir. viele aspekte - und doch ein strang von dir erkannt, das freut mich
besonders! aber ich denke bei weiteren vorhaben werde ich mich
konzentrieren, wenn du mich verstehst. es war ein bisher fast einmaliger
versuch unter dem aspekt der hörkultur etwas zu bearbeiten. vor allem frühe
prägung im kinderzimmer (west wie du richtig erkannt hast) mit ideologemen
oder dekonstruktionsversuchen selbiger zu durchmischen um zu einer
vergnügsamen aber kritischen sondierung zu gelangen, die sich reibt und
quitsch und knarrt und manchmal vielleicht von mir überlastet wurde...
also gilbert bis mittwoch...
ciao rouven.

p.s. ausgesprochen ansprechend hast du das alles zusammengestellt um das
nochmals zu betonen! die inhaltlichen beiträge habe ich mit sehr
unterschiedlicher reaktion gelesen. obwohl nichts provokantes von mir
gefunden wurde (alles habe ich noch nicht gelesen) so provozierte mich
manches von seiner ähnlichen herangehensweisen...
genug rätsel aufgegeben. mach's gut.

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Date: Mon, 11 Dec 2000 12:22:16 +0100
From: Thomas Goldstrasz
To: Gilbert Dietrich literatur@neeneenee.de
Subject: Alles bestens.
Hallo Herr Gilbert D. (Philosoph),
danke für die schnelle und gründliche Korrektur.
Jetzt ist alles bestens.
Mes salutations les plus cordinales.
Thomas G. (Informatiker)
(Zum doofen Nietzsche bleibt narütlich
zu bemerken, dass sein Zarathustra ein
prädadaistisches Meisterwerk ersten Ranges
ist. Es hat einen extrem hohen Schmunzelwert,
wenn man es so zu lesen weiss.
Deshalb ist die untergejubelte
Kennerschaft eines doofen Philosophen
manchmal gar nicht unbedingt das Unschmeichehafteste.)

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An: Thomas
Von: Gilbert
Betreff: Von Nietzsche und Philosophen
Also, Thomas -
das läßt mich ja doch nicht ganz los... Zumal ich gerade wieder von Gerhardts N.VL komme und dann in der im Stau stehenden S-Bahn (das hätte N. sich nie träumen lassen) genug Zeit hatte über das eben gehörte vormichhinzudämmern, da zu stehen und nicht zu denken.
Also klar - Meisterwerke auf jeden Fall. Meine (vorläufige) Abneigung ist zum großen Teil einer (vorläufigen ?) Unkänntniß geschuldet. Das könnte ich jetzt sowieso nicht mehr verbergen. Ich glaube, das ist so ein Antihypereflex, wie wir ihn alle am Anfang unserer "Bildungsphase", die man irgendwann vielleicht auch wieder abschließen sollte, kenenlernen. Das ging in der Schule los.
Aber die Sachen, die ich bisher von dem Herrn N. gelesen habe (Zarathustra war nicht darunter), fielen mir durch ein übertriebenes Pathos auf. Vielleicht kann ich irgendwan darüber schmunzeln, bislang ging es mir auf den Sack. Die unzeitgemäßen Betrachtungen z.B. - kluge Sache aber andere (auch vor ihm) konnten das schon weit klarer vermitteln. Ich will ihm nicht vorwerfen, nichts Neues gesagt zu haben (dann müßte ich augenblicklich verstummen), ich will ihm vorwerfen, mich mit seiner literarischen Attitude, seiner Geltungssucht, seinem forcierten Cultstatus zu nerven. Aber wie ich schon bei anderen Studenten usw. gemerkt habe, ist das auch eine Geschmackssache (degustigo non est disputandum - sagt man das so?). Und ich will gar nicht bestreiten, daß es durch weitere Auseinandersetzung umschlagen kann, in's Goutieren vielleicht.
Und wie alles in dieser merkwürdigen Welt ist auch unser Verhältnis (N. und meins) ambivalent (studentisches Lieblingswort). Sonst würde ich doch nicht jeden Dienstag Nachmittag mit den Omas um die Plätze fechten und ringen.
"Mes salutations les plus cordinales." - was heißt das denn?
Meine Bildungsphase dauert an...
Ales Gute,
Gilbert.
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From: Vera Schneider
To: literatur@neeneenee.de
Subject: Nicht hier, aber jetzt
Date: Tue, 12 Dec 2000 17:51:15 +0100

Lieber Gilbert,

ich war eine Zeit nicht hier und so gammelte Deine Einladung zum Hier + Jetzt auf dem Server herum. Nun ist alles zu spät, aber immerhin kann ich Dir noch und wieder mal ein Kompliment aussprechen für die (auch grafisch) sehr gelungene Umsetzung dieser Idee. Natürlich geht das Kompliment auch an die SchreiberInnen der Beiträge.

Liebe Grüsse
Vera
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From: Dittrich Annika
To:Marco G.
Sent: Thursday, December 14, 2000 12:13 PM
Subject: Dein Artikel

Bon Jour, mon ami!
Ca va?
Ich hatte gerade Zeit und dachte mir, ich könnte Deinen Artikel "Respekt" lesen - Was ich auch getan habe.
Ohne Dich loben zu wollen, ich finde, dass Du eine interessante Art hast, zu schreiben. Du hast sicherlich ein Thema gewählt, das in der heutigen Zeit kaum jemand bereit ist, anzusprechen. Diese Ignoranz einem anderen Menschen oder irgendeinem Wesen gegenüber ist mir hier in Berlin besonders aufgefallen. Das fiel mir heute auch wieder auf. Eine Frau mit ihrem Kinderwagen stand vor einem Problem, denn sie wusste nicht, wie sie die Hürde der Treppe überwinden sollte. Es gingen einige Menschen vorbei. Niemand hat sich durch ihren suchenden Blick angesprochen gefühlt. Eine andere Dame und ich haben der Mutti dann geholfen. Auch andere Dinge, wie aufzustehen, wenn eine ältere Dame in die Bahn kommt - interessiert kaum jemanden. Es sind vielleicht Kleinigkeiten - mag sein. Aber wie sollen große Dinge geschafft werden, wenn diese an kleinen schon scheitern.
Du meinst, wir sollen andere behandeln, wie wir selber behandelt werden möchten. Respekt vor der Individualität anderer habe ich, aber den verliere ich oftmals und im Moment manifestiert sich das. Ich bin nicht bereit, auch meine zweite Wange hinzuhalten. Denke ich so, weil ich erwachsen werde/bin?
Ich habe Angst davor, dass das Kind in mir vollkommen zerfällt und die Fähigkeit die Welt mit allen Dingen auf ihr als etwas zu sehen, das wunderschön ist und jeder Tag ein weiteres Geschenk.
Respekt ist ein Wort, das viele schon nicht einmal mehr schreiben können - geschweige denn, umsetzen.
Eigentlich wollte ich gar nicht so viel dazu schreiben, aber na ja! Auf alle Fälle ist Dein Artikel ein guter Ansatz. Aber das weißt Du sicherlich auch alleine. Worte können so viel zerstören, aber auch erreichen und aus einer Quelle wird vielleicht irgendwann ein reißender Fluß, who know's?!
Annika

From: Gilbert
To Marco & Annika
Sent: 15.12.00
Subject: Respekt

Klar - Respekt fehlt an vielen Ecken. Aber ich stelle einfach mal hier und jetzt die These auf, daß man nicht allen Menschen gegenüber Respekt haben muß!
Mir gefällt, wie Annika schreibt: "Ich bin nicht bereit, auch meine zweite Wange hinzuhalten." Und ich glaube nicht, daß das heißt, das Kind verschwindet in einem. Im Gegenteil: wenn man dazu neigt, sich erniedrigen zu lassen, die andere Wange hinzuhalten, dann ist das ein Zeichen von verlorener Kindheit. Wenn man anfängt, alles ohne Murren hinzunehemen, dann ist sie weg, die letzte Spur des Kindes.
Klartext: ich will anderen Menschen, die keinen Respekt vor dem Leben anderer haben, keinen Respekt mehr entgegen bringen. Warum soll ich z.B. Typen respektieren, die mit Nazifahnen durch Berlin maschieren und ohne Skrupel andere Menschen TÖTEN? Die haben doch keinen Respekt mehr verdient, oder?
So war das von Marco ja sicher auch nicht gemeint (daß alle, z.B. Nazis unseren Respekt verdienen). Ich wollte bloß mal sagen: man muß auch Grenzen ziehen.
Gilbert.

From: Mario Greszat
To: literatur@neeneenee.de
Subject: kommentar
Date: Fri, 15 Dec 2000 15:05:46 +0100

Hey Gilbert,

schön das sich andere Leute Gedanken zu dem Thema machen, und Respekt sicherlich denen gegenüber haben die selber Respekt vor dem Leben anderer haben. Da Grenzen sich Gewalttäter von links und rechts von allein aus. Aber es haben ja alle verstanden wie ich es meine *s*. MFG Marco.


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Date: Sat, 16 Dec 2000 17:25:42 +0100 (MET)
From: Thomas Goldstrasz
To: literatur@neeneenee.de
Subject: neenee (fwd)

Hallo Gilbert, hier eine Reaktion fuer Dich.
Von Frau Birgit K. (Slavistin)

T.

---------- Forwarded message ----------

hallo hallo

das hier-und-jetzt gefällt mir gut. hab auch eine favoritin, nämlich gerlinde. carsten.. der arme..du hättest eigentlich wissen müssen, daß du ihn quälst damit. jaa.


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Date: Wed, 20 Dec 2000 14:38:36 +0100 (MET)
To: gilbert dietrich
Subject: Re: + Deadline +

Hallo Gilbert, habe mir Dein / Euer Werk angeschaut und durchgelesen. Ich fand es sehr gut und war erstaunt, wieviele unterschiedliche, und dabei nette (in Sinne von süße) Sachen rausgekommen sind.
Alexandra


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